Das Angeljahr 2011

Anfang Januar

Tja, bis auf einen Kurzbesuch an einem Nebengewässer des Rheins, gibt´s noch nix zu schreiben. War irre kalt und nach nicht mal drei Stunden haben wir es aufgegeben….

19.01.2011

Heute war ich nachmittags mal wieder drei Stunden am See. Ich wollte eigentlich länger bleiben…..

Gestern war noch etwas Resteis in einer Seeecke. (hab ich nicht gedacht…) Der ganze Vormittag war schon nicht so wie ich es geplant hatte, aber das kennt man ja. Vormittags wollte ich meinen Kram packen und gegen eins am See sein. Da war ich letzten Endes erst nach zwei Uhr. Ich wollte eine Rute mit ein paar Boilies auf Karpfen auslegen und mit einer Bolorute endlich mal wieder auf Weissfisch angeln. Schön, mal wieder Pose gucken. Mit Einbruch der Dunkelheit wollte ich die Bolo dann gegen eine Köderfischangel tauschen um vielleicht mal einen Räuber auf die Schuppen zu legen. Köderfische fangen wird schon kein Problem sein, dachte ich und lies meinen kleinen Vorrat an gefrorenen Fischen dann auch im Gefrierschrank. Tja, das war ein Fehler…. Kein Fischlein wollte meinen Köder schlucken. Einen Biss habe ich wohl gehabt, aber durch starken Wellengang nicht mitbekommen. Muss auch sagen das mir die Zeit ein wenig weglief und ich vielleicht auch ein wenig schludrig war beim Loten und Ausbleien. Aber egal, auf jeden Fall zog sich plötzlich der Himmel zu, nachdem es ja den ganzen Morgen nahezu sonnig war……., und es fing an zu schütten. In kürzester Zeit wurde der eh schon weiche Boden morastig und vor allen Dingen rutschig. Gleichzeitig fiel merklich die Temperatur. Wie ich dann nachher im Auto feststellte, zack von 6,5° auf 2°. Da habe ich dann die Session abgebrochen. Ich wollte mich nicht unbedingt noch auf dem schrägen Ufer langmachen. Ich werde mir jetzt auf jeden Fall für solche Aktionen ein paar Teleruten vorbereiten und montiert mit zum Wasser nehmen. Dann muss ich nicht noch Zeit mit montieren verbringen und kann auf diesem Wege vielleicht auch das mitgeschleppte Tackle etwas reduzieren. (muss anschließend auch weniger getrocknet werden….) Das ist für diese Jahreszeit wohl die bessere Taktik, obwohl ich sonst ein Verfechter davon bin bei jedem Angeln stets neu zu montieren. Mal schauen wann die nächste Möglichkeit für einen Kurzbesuch am Wasser besteht. Die Temperaturen sollen ja wieder fallen und Schnee und Eis soll auch schon im Anmarsch sein. 😦

08.02.2011

Nach einer sehr kurzen Session in der letzten Woche, sollte es heute mal wieder einen ganzen Tag an´s Wasser gehen. Kurios, gegen 04,30 Uhr noch 6,5° und um 8.00 Uhr nur noch 5° und reichlich Tau. Plötzlich war auch Eis auf dem Auto…. Aber egal, war ja schönes Wetter angesagt und so kam dann auch die Sonne durch und die Temperaturen stiegen langsam auf gute 10°. 🙂 Herrlich mal wieder in der Sonne zu sitzen. Das Wasser hat allerdings noch kalte 4,5°. Ich hatte mir eine Stelle ausgesucht die den ganzen Tag von der Sonne beschienen wird. Im Vergleich zum restlichen See mit bis zu 8m Tiefe, ist es dort nur ca. 2m tief. Ich erhoffte mir das die Karpfen dort im Sonnendurchfluteten Wasser vielleicht was zu fressen suchen. Tags zuvor hatten wir ja auch schon den ganzen Tag sonniges Wetter. Also einen gedipten Boilie an den Haken und einen Stick mit Chili/Tuna von Dynamite Baits auf´s Vorfach gezogen. Dazu noch ein paar Boilies verstreut und los ging´s. Bzw. los ging´s nicht, weil den ganzen Tag nix am Spot passierte. Hab später noch auf Spicy Chicken gedipte Murmeln gewechselt, aber nix half. Mit der anderen Rute habe ich bis gegen 15 Uhr auf Weissfisch geangelt. Die Rotaugen liefen trotz des kalten Wassers sehr gut. Die ersten beiden habe ich direkt abgeschlagen und zur späteren Verwendung als Raubfischköder auf Seite gelegt. Gegen 15 Uhr habe ich dann auch die Ruten gewechselt und eines der Rotaugen an der Posenmontage angeboten. Am Spot wo ich gestippt habe, war es ca. 6m tief. Dort habe ich dann in etwa 4,50m Tiefe das Rotauge platziert. Ich glaube keine 10 Minuten später, hatte gerade mal nicht die Pose beobachtet, schaute ich wieder hin und die Pose war verschwunden. Da ich fast immer mit Systemen aus 2 oder 3 Drillingen fische, kann ich sofort anschlagen, was ich auch tat. Ich merkte einen guten Zug am anderen Ende und nur wenige Minuten später sah ich „Ihn“ dann. Mir rutschte erstmal das Herz in die Hose. Was für ein Hecht!!! Weit größer als jeder meiner bisherigen Hechtfänge. „Bloß nicht verlieren“, schoss mir nur durch den Kopf. Also schnell den Kescher gegriffen und drin war er. Ich muss sagen, bei dieser Größe hatte ich schon Respekt beim Abhaken. Aber die Haken saßen gut und ich konnte den Fisch problemlos und schonend abhaken. Was für ein schöner Fisch und dann noch so kurz vor der Laichzeit…… Aber Er oder wahrscheinlich eher Sie, hat es gut überstanden und wird zum Dank bestimmt für reichlich Nachwuchs mit guten Genen sorgen. 😉

8,5 kg brachte die Dame bei ca. 105 cm Länge auf die Waage. Da konnte ich dann auch leicht darüber hinweg sehen, das die Karpfen bei diesen Wassertemperaturen noch nicht so richtig wollten 🙂

13.02.2011

Das Hochwasser im Rhein ist wieder gut gefallen und wir wollten einen neuen Versuch starten ein paar schöne Rotaugen oder Brassen zu feedern. Den ganzen Tag haben wir dort verbracht, aber trotz aller Versuche mit Ködern, Futter, Wassertiefen, Strömung und Buhne war es uns nicht möglich einen vernünftigen Fisch zu fangen. Einzig ein paar der verfluchten Grundeln verirrten sich an unsere Haken. Also richtige Schneidertage haben wir nie am Rhein erlebt. Was ist da nur los???? Von meiner Seite aus hat sich die Rheinangelei jetzt erstmal erledigt. Wenn denn auch die Fänge wieder besser werden sollten, bringen einen diese Grundeln einfach um den Verstand.Schade, das Feedern hat mir dort immer viel Spaß gemacht aber so macht es keinen Sinn. Egal wie groß auch der Haken oder Köder ist, die Grundeln kennen kein Erbarmen. 😦


19.04.2011

Ich hab´s ja in letzter Zeit ein wenig schleifen lassen mit meinen Eintragungen hier im Blog. Nun  hole ich das mal Stichwortartig wieder nach. Auch wenn ich vorher geschrieben habe das sich die Rheinangelei für mich erledigt hat, habe ich doch nochmal einen Versuch mit meinem Schwager gestartet. Sehr niedriger Wasserstand und schönstes Wetter. Wir haben einen Tip erhalten , das die Grundeln wohl die Hauptströmung meiden sollen. So sind wir dann an eine Strecke gefahren wo keine Buhnen sind und wir auf kurzer Entfernung direkt im Hauptstrom fischen konnten. Trotz dünner geflochtener Hauptschnur und 140g Körben, war ein Fischen so gerade möglich. Aber die schweren Feederruten waren derart unter Spannung das von einer vernünftigen Bissanzeige kaum die Rede sein konnte. Aber das wäre noch das kleinere Problem gewesen. Vielmehr machte uns im Wasser treibendes Laub das Leben schwer. Kaum 5 Minuten die Montage im Wasser hatte sich schon so viel Laub an der Schnur gesammelt das es fast die Rute aus dem Tripod hebelte. Ne, das war nix und so entschlossen wir uns an eine Hafeneinfahrt zu wechseln wo das Angeln dann auch angenehmer war. Zwar immer noch Laub unter Wasser unterwegs(….woher kam das nur???), aber man konnte vernünftig fischen. So konnten wir dann im Laufe des Tages einige Fische von Grundel bis Brasse, Rotauge und Barsch fangen. Aber es waren alles für den Rhein eher kleine Fische. Nun reicht es mir auf jeden Fall wirklich erstmal mit dem Rhein.

Ich habe noch zwei Tagesansitze auf Karpfen an einem kleineren offenen See gemacht die allerdings keinen Erfolg brachten. Würde es da gerne nochmal probieren, jetzt wo das Wetter ja schöner ist. Aber leider darf der See nur bis zum 1 April befischt werden.

Dann war ich für ein Wochenende zu einem Communityfischen von Karpfen-Spezial in der Nähe von Osnabrück. Ich bin dort mit Gereon, den ich auch über dieses Board kennengelernt habe hingefahren. Es war auch unsere erste gemeinsame Session. So ein Treffen war mal eine Erfahrung die ich gerne machen wollte. Ca. 30 Gleichgesinnte aus den verschiedensten Bundesländern an einem Wasser hat man ja sonst eher selten. War auch ein schönes Gewässer welches uns freundlicherweise von einem Angelverein zur Verfügung gestellt wurde und hat auf jeden Fall echt Spaß gemacht. Im Nachhinein, hätte ich vielleicht einen Abend doch mehr der Geselligkeit widmen sollen. So ist das Kennenlernen vielleicht doch etwas zu kurz gekommen. Achja, einige Karpfen sind auch gefangen worden. Gereon und ich konnten leider nur Brassen zu einem Landgang überreden. Nun gut, vielleicht ergibt sich ja nochmal so ein Treffen. So, das ist jetzt in knappen Sätzen das in letzter Zeit beim Angeln erlebte gewesen.

22.07.2011

Nach längerer Zeit hatte ich nun endlich mal wieder Gelegenheit zu einem kleinen Ansitz. Aus beruflichen wie auch privaten Gründen war an Angeln nicht zu denken gewesen.
Gefüttert habe ich vorher nicht, ist in der Regel nicht nötig an diesem See. So wie immer auch ein Spot mit Partikeln und einer mit Boilies.
Die Partikelstelle vor einem Mini Seerosenfeld und die Boiliestelle vor einer Menge Totholz im Wasser.
Dieses Mal habe ich zu dem Mais/Weizen/Hanf-Mix noch eine kleine Menge Futterrosinen beigemengt. Die habe ich dann auch mit Mais am Haar angeboten.
Dauerte auch nicht lange und ich bekam die erste Aktion an diesem Spot.
Leider hatte der Haken wohl nicht sauber gefasst, (Korda Kurv Shank als KD Rig an weichem Braid), und der Fisch stieg gleich nach dem Run aus.
Also neu beködert und wieder ausgeworfen…..
Kurze Zeit später fing ich dann einen Brassen an dieser Stelle. Der war sauber mit diesem Rig gehakt.  Also wieder die Montage an den Spot befördert.
Dann dachte ich das ich mal ein wenig nachfüttern könnte wo sich doch die schleimigen Gesellen am Platz aufhalten.
Also Eimer und Futterschaufel gepackt und auf den Weg gemacht. Ca. 70m musste ich gehen um Füttern zu können. Und wie es immer so ist….. hinterhältig
Gerade den Rückweg angetreten höre ich meinen Bissi klingeln…… , also Spurt angesagt. Die Bremse stand recht stramm und glücklicherweise ist der Fisch nicht in die Seerosen oder das angrenzende Holz geschwommen.
Schöner kleiner Schuppi von vielleicht 8-9 Pfund war das Ergebnis. Ich hab ihn nicht gewogen und auch nur ein Bild auf der Matte gemacht. Das habe ich jetzt aber gerade wo ich hier schreibe nicht zur Hand.
Dann bekam ich eine Aktion an der Boilierute die mit einem 20er Boilie und einer Fake Tigernuss an einem Stiffrig bestückt war. Wieder ein Brassen……..
Kurze Zeit später dann nochmal Aktion die auf einen Karpfen schließen lies. Der Hanger ging nicht nur auf und ab, sondern es wurde auch richtig Schnur abgezogen, trotz strammer Bremseinstellung.
Kurzes Drillen und der Fisch hing fest…..
Ich konnte spüren das der Fisch noch dran war, aber nix ging. Sch….schon im Holz dachte ich.
Hab dann noch ne Zeit gewartet ob was passiert und mir dann das Boot geholt um nachzuschauen. Abreissen wollte ich nicht……
Ich konnte meine Montage komplett bergen, also war der Fisch wohlauf.
Und im Holz war er auch nicht, sondern etliche Meter abgerissener Schnur hatte ich an meiner Montage hängen. Na egal, hauptsache der Fisch muss nicht meine Montage mit sich rumschleppen.
So, also ein kleiner Schuppi (aber schön lang und schlank) verliebt , zwei Brassen und zwei verlorene Fische sind das Ergebnis meines Tages gewesen.
Das war ok für mich, zumal ja auch das Wetter mitgespielt hat und ich von Regen verschont blieb.
Endlich mal wieder am Wasser und auch noch Fischkontakt gehabt. glücklich Mehr brauch ich nicht.

19.08.2011

Vom 19.ten bis zum 21.ten habe ich mit Frank eine Session an unserem neuen Vereinssee abgehalten. Ich als passionierter Karpfenangler habe alle Ruten gezielt auf Karpfen ausgelegt, während Frank so eher Allround mit Tauwurm, Köfi und Maden an der Feeder geangelt hat. Ich habe zwischenzeitlich auch mal mit der Bolo geangelt und die Rotaugen haben an Feeder wie auch Bolo ihr Bestes gegeben. Aber an den Karpfenruten tat sich nix…. Wie gewohnt hatte ich eine Stelle mit Partikeln angefüttert und die andere mit Boilies. Im nachhinein vermute ich das die Futterstellen einfach zu tief waren. Frank hatte die Tauwurmrute in einer Bucht liegen die etwas seichter war. Und genau dort rummste es dann auch in der letzten Nacht. Ein feister Spiegler von 27 Pfund hatte sich die beiden Tauwürmer einverleiben wollen…..

Sollte einem vielleicht zu denken geben das so ein Fisch auch ohne jegliches Beifutter an den Haken zu locken ist….. Ist es schon so weit das die Karpfen durch zuviel Futter am Platz schon zur Vorsicht gemahnt werden? Passend zu diesem Gedanken, steht heute noch eine Fangmeldung in einer Angelzeitschrift wo es einem Karpfenangler ebenso ergangen ist. Auf den Boilieplätzen lief bei ihm nichts und an der Jokerrute mit Tauwurm konnte er 2 Karpfen fangen. Auf jeden Fall werde ich beim nächsten Mal wieder auf großes Beifüttern verzichten und mal wieder mit PVA Sticks fischen. Mal schauen was dann passiert.

08.09.2011

Trotz der eher bescheidenen Wettervorhersage habe ich mich nachmittags zu einer Session über zwei Tage an den neuen Vereinssee aufgemacht. Wie es denn auch sein muss, fing es dann kurz vor der Ankunft auch an zu regnen.…. Also im Regen erstmal aufgebaut und versucht einen vermeintlichen Spot zu finden. Wie ich das hasse bei so einem Wetter…… Meine Suche war dann auch eher nicht von Erfolg gekrönt und so entschloss ich mich kurzer Hand  einfach die Ruten ufernah abzulegen. Schräg Rechts habe ich bei 5-6,50m eine Boiliestelle angefüttert und dort jeweils eine Rute mit Bananenboilie und eine mit Octopusboilie abgelegt. Angefüttert habe ich diesen Bereich dann aufgrund der letzten Session mit Frank nur sehr dezent mit beiden Sorten.

Schräg Links habe ich dann bei 6m Tiefe großräumig eine Partikelstelle mit der Kelle angelegt. Hakenköder waren hier zwei Maiskörner. Diese Stelle erbrachte dann auch gegen 21.30 Uhr den ersten Biss, verursacht durch eine Brasse von 4 Pf. In der Nacht tat sich dann nichts mehr bis mich gegen 6 Uhr erneut die Funke an die Ruten rief. Jetzt war es eine Brasse von ca. 2,5 Pf. In mir regte sich schon der Gedanke vielleicht doch lieber mit Boilie auf der Partikelstelle zu fischen….

Na, erstmal wieder in den Schlafsack und mal alles durch den Kopf gehen lassen. Gegen 8 Uhr dann Bewegung am Boiliespot. Ein Schuppi von 7 Pf. hat sich die Octopusmurmel schmecken lassen. Nun wo ich einmal auf war, habe ich dann alle Köder gegen frische getauscht. Den Maisköder am Partikelspot habe ich dann doch beigehalten. Dies schien auch die richtige Entscheidung gewesen zu sein, denn um 13.30 Uhr bekam ich einen Run. Ich hab ja eh sehr nah gefischt und mit ein paar Kurbeldrehungen war der Fisch schon fast unter der Rutenspitze. Wie ich dann sah das es ein Graser war, ging es auch schon los…. In typischer Grasermanier zeigte er nun was in ihm steckte. Nützte ihm aber nix und er landete doch in meinem Kescher. 🙂 18 Pfund brachte der schöne Fisch auf die Waage und ich freute mich sehr nach langer Zeit mal wieder einen dieser tollen Kämpfer gefangen zu haben. 🙂

Dann habe ich erstmal die Spots wieder mit neuem Futter belegt. Die Partikelstelle erbrachte dann gegen 16.30 Uhr ein Brassendickschiff von 6,5 Pf. Gegen Brassen dieser Größenordnung habe ich ja nun garnix und entschied mich daher auf jeden Fall am Maisköder festzuhalten. Gegen 19.15 Uhr der nächste Brassen. Wieder etwas größer, 7 Pf.

Um 21.25 Uhr ging dann wieder was an der Octopusrute. Ich hatte zwischenzeitlich die 20er Octopusmurmel noch mit einem 10er Scopexknödel garniert. Aber kein Karpfen hatte den Köder eingeschlürft, sondern eine Brasse die bei einer Länge von 69cm schleimige 7Pf und 460Gr auf den Rippen hatte. 😉 Das ist dann wohl mein neuer PB dieser Gattung.

Für die nun kommende Nacht habe ich dann noch einiges erwartet, wo ja nun schon einige Stunden Futter auf den Plätzen lag! Aber bis auf eine 2 pfündige Brasse um kurz nach 1 Uhr verirrte sich in der Nacht kein weiterer Fisch an meine Köder.

Während ich dann nach einem kleinen Frühstück in aller Ruhe mein Lager abbaute, tat sich dann gegen 10 Uhr nochmal was an der Octopusrute. Ein kleiner feister Schuppi von 9 Pf hatte wohl noch nicht gefrühstückt. 😉

Die Rute mit der Bananenmurmel die auch am kürzesten lag hat während der gesamten Session keinen einzigen Zupfer erbracht. Ob´s jetzt an der Murmel oder der sehr kurzen Entfernung lag, wer weis….

Kleine Geschichte am Rande… In der zweiten Nacht bekam ich gegen Mitternacht einen Anruf von meiner völlig aufgelösten Frau. Sie hatte einen Anruf von der Polizei erhalten die aber gleich beschwichtigten das nichts passiert sei. Sie wollten sich nur erkundigen ob es seine Richtigkeit hat das unser Auto des Nachts auf einem Waldweg steht…..

Ist ja beruhigend das die dort ab und zu mal nach dem rechten schauen, finde ich!

02.10.2011

Jetzt mal nur ne kurze Zusammenfassung von zwei Ansitzen über jeweils eine Nacht. Beide Ansitze haben wir zu zweit abgehalten, aber große Erfolge waren uns nicht beschieden.

Der erste Ansitz erbrachte für mich einen Satzer und für Frank eine schöne Brasse von genau 7 Pfund. Zwar nicht der Zielfisch aber immerhin schwerer wie mein Satzi. 😉

Als schönes Erlebnis nebenbei können wir die Beobachtung eines Fischadlers vermelden.

Den zweiten Ansitz haben wir nach einem Arbeitsdienst am See abgehalten. Wo wir ja eh schon einmal da waren…….. Ich habe die gleiche Stelle befischt wo ich kurz zuvor unter anderem auch den Graser gefangen habe und war dementsprechend optimistisch. Das Wetter war ja herrlich und auch andere hatten die Idee noch einen Ansitz bei schönem Wetter zu machen. Rund um den See standen an die 15 Zelte verteilt und ich machte mir schon Gedanken ob das nicht zuviel an Futter und Montagen im See war. Ob das jetzt schlussendlich der auschlaggebende Punkt war…., keine Ahnung. Ergebnis der Nacht war für mich eine Brasse um 5-6 Pfund und Frank fing 3 eher kleinere Barsche auf Tauwurm. Na mal schauen was uns der Herbst noch so an schönen Überraschungen bietet. Der Sonntagmorgen brachte auf jeden Fall mit dichtem Nebel auf dem Wasser einen Vorgeschmack auf den Herbst.

28.12.2011

Ich hatte ja noch große Pläne für den Rest des Jahres……..Eine Session über zwei Nächte habe ich glaube ich Ende Oktober noch gemacht, aber das war´s auch schon. Dabei haben wir doch für diese Jahreszeit wohl beste Bedingungen gehabt. Aber wie es eben sooo oft ist, mal keine Zeit mal keine Lust. Die letzte Session hat übrigens keinen Fischkontakt gebracht, aber war trotzdem schön.  Na egal, das Jahr ist fast vorbei und 2012 wird alles besser. 😉

Wenn es nicht gerade Schweine regnet, werde ich wohl Neujahr mal einen Tagesansitz wagen und vielleicht habe ich ja dann direkt die Möglichkeit hier einen tollen Fang einzutragen.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch in´s Neue Jahr!

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2 Antworten to “Das Angeljahr 2011”

  1. Wolfgang Says:

    Hallo Mike !

    Habe gerade Deine Web Site besucht und muß Dir zu dieser informativen
    und gut gestalteten Seite Gratulieren !!

    Ich hätte allerdings auch noch einige Fragen zum ,von Dir beangelten ,

    Hagener Meer ! Ich wollte vom 22 – 25.06.11 am besagten Gewässer auf

    Karpfen angeln !

    Ist der Angeldruck an solchen langen Wochenenden besonders hoch

    oder kann ich einen Anfahrtsweg von ca. 100 km in Kauf nehmen ohne

    anschließend wieder aus Platzmangel nach hause fahren zu müssen?

    Wie sieht es überhaubt mit dem Platzangebot aus , darf man auf beiden

    Seiten des Gewässers Fischen oder nur von einer Seite ?

    Wieviel Plätze gibt es und sind diese auf humane Weise zu erreichen?

    Darf man ein Boot bzw. Zelt oder Schirm benutzen?

    So, ich hoffe ich habe Dich nicht mit meinen Fragen zu sehr “ Bombadiert “

    und Du kanst mir hoffentlich noch rechtzeitig ein paar Infos zukommen

    lassen !

    Vielen Dank im Vorraus !!

    Wolfgang

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